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Gedenkstätte Ahlem_Foto Claus Kirsch_RH
Aktuelles

Gemeinsame Kranzniederlegung gegen das „Vergessen“

Hannover-Ahlem: Gemeinsame Kranzniederlegung in der Gedenkstätte Ahlem
Region und Landeshauptstadt erinnern an die Deportation der Sinti und Roma
Hannover. Zu den oft vergessenen Opfern des Holocaust zählen eine halbe Million Sinti
und Roma. Vom 2. auf den 3. März 1943 wurden die Sinti aus Niedersachsen in das
Vernichtungslager Auschwitz deportiert – unter ihnen 100 Kinder, Frauen und Männer aus
Hannover. Über den Bahnhof Fischerhof in Linden ging der „Sonderzug“ in das
Vernichtungslager.

Eingangstor der ehemaligen Gartenbauschule_Foto Region Hannover

In Hannover werden die stellvertretende Regionspräsidentin Michaela Michalowitz und
Thomas Hermann, Bürgermeister der Landeshauptstadt Hannover, sowie Vertreterinnen
und Vertreter der Opferverbände im Rahmen einer Gedenkstunde am
Freitag, 3. März 2017, um 12 Uhr,
in der Gedenkstätte Ahlem, Heisterbergallee 10, 30453 Hannover,
an die Opfer des Völkermordes an den Sinti und Roma erinnern.

Die Gestaltung des
Rahmenprogramms haben in diesem Jahr die Schülerinnen und Schüler der Anti-
Rassismus-AG der Alexanderschule Walkenhorst in Osnabrück übernommen. In den
Mittelpunkt stellen die jungen Leute ein etwa 20-minütiges Theaterstück mit dem Titel
„Lustig ist das Zigeunerleben“, in dem sechs Jugendliche und ein Rapper auftreten.
Im Anschluss findet gegen 12.45 Uhr am ehemaligen Eingangstor der
Gartenbauschule auf dem Gelände der Gedenkstätte Ahlem die Kranzniederlegung
statt.

HCN/bs

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