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Am 19. März 2019 wurden die Pläne für den Radschnellweg den Mitgliedern des Verkehrsausschusses der Region Hannover vorgestellt. (Themenfoto)
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Radschnellweg zwischen Hannover und Langenhagen in Planung

Machbarkeitsprüfungen auch für Verbindungen nach Garbsen und Seelze

Hannover – Schnell mit dem Rad von Langenhagen nach Hannover – zur Arbeit, ins Theater, zu Freunden.

Ein Schnellweg für Radfahrende soll die Verbindung zwischen den angrenzenden Städten verbessern und den Tritt in die Pedale attraktiver machen. Die Planungen zu dem Radschnellweg schreiten voran – am 19. März 2019 wurden diese den Mitgliedern des Verkehrsausschusses der Region Hannover vorgestellt.

„Mit Radschnellwegen liefern wir den Menschen in der Region ein sehr gutes Argument, mit dem Fahrrad statt mit dem Auto zu pendeln“, sagt Ulf-Birger Franz, Verkehrsdezernent der Region Hannover.

„Unsere Radschnellwege sollen kurze Reisezeiten, gute Radwegequalität und ein hohes Maß an Fahrspaß bieten.“ Neben der Verbindung nach Langenhagen wird zurzeit auch ein Radschnellweg von und nach Garbsen, eventuell über das Stadtgebiet Seelze laufend, in der Machbarkeit geprüft.

„Die Zusammenarbeit der Region mit den beteiligten Kommunen läuft hervorragend“, sagt Franz, „der gemeinsame Wille, Radschnellwege möglichst zügig zu planen und umzusetzen, ist auf allen Seiten vorhanden.“

Dem schließt sich auch Uwe Bodemann, Stadtbaurat der Landeshauptstadt, an: „Zusammen mit den Radschnellwegen nach Lehrte und Garbsen leistet der Radschnellweg nach Langenhagen einen wichtigen Beitrag zur Radverkehrspolitik von Stadt und Region.“

„Für die Menschen, die hier leben oder arbeiten, ist der Radschnellweg ein echter Gewinn“, sagt Langenhagens Bürgermeister Mirko Heuer.

„Mit ihm wird es noch attraktiver, die Wege zwischen Hannover und Langenhagen-Krähenwinkel mit dem Fahrrad zurückzulegen. Denn zugegebenermaßen: Die Verkehrsführungen an der Vahrenwalder Straße scheinen sich überwiegend an dem Autoverkehr zu orientieren. Daher gehe ich davon aus, dass eine alternative, gut ausgebaute Strecke mehr Menschen zum Umsteigen aufs Rad motivieren wird.“

Der Radschnellweg Hannover-Langenhagen wird voraussichtlich noch in 2019 durch eine Machbarkeitsuntersuchung geprüft. Für die Verbindung nach Garbsen ist bereits ein Ingenieurbüro mit der Variantenabwägung und anschließenden Machbarkeitsstudie beauftragt.

Vorbehaltlich der in Ausschreibung befindlichen Umweltverträglichkeitsstudien könnte eine Variantenentscheidung für beide Verbindungen zum Jahresende 2019 erfolgen, so dass die detaillierte Machbarkeitsstudie samt der Planung anschließend möglich wäre.

HCN/su

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